Aktuelles

Jörg Rotter: Mobilität ist wichtig für eine Teilhabe am Leben

Bürgermeisterkandidat jörg Rotter stellte im Rahmen des Beginnenden Wahlkampfes seine wichigsten Themen nun der Presse und Öffendlichkeit vor. Eines seiner Zentralen Punkte in seinem Programm ist die Einführung eines Auruf-Sammel- Taxi. Dazu zählte Bürgermeisterkandidat Jörg Rotter die wichtigsten Gründe für seine Initiative auf:

  • Viele Angebote (z.B. Fachärzte, Kultur, Einkaufsmöglichkeiten, gesellschaftliche Veranstaltungen etc.) werden heute nicht mehr wohnungsnah, teilweise sogar nur noch überörtlich angeboten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind diese persönlich wichtigen Ziele nicht oder nur schwer erreichbar.
  • Linienbusse und Bahnen können nicht alle Ziele zu allen Zeiten so anfahren, dass diese in angemessener Zeit erreicht werden können.
  • Für manche Strecken oder zu bestimmten Uhrzeiten sind die Fahrgastzahlen zu gering, um Linienbusse zu vernünftigen Fahrpreisen verkehren zu lassen.
  • Besonders bei KurzStrecken (innerorts, zur nächsten Bushaltestelle, zum nächsten Bahnhof) ist die Nutzung eines PKW nicht praktikabel.
  • Der Anteil der älteren Menschen an der Bevölkerung wird immer größer. Viele Senioren haben kein eigenes Fahrzeug und keine Angehörigen, die für Fahrdienste zur Verfügung stehen.
  • Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist für älteren Menschen oder Menschen mit Bewegungseinschränkungen manchmal mit Schwierigkeiten verbunden. Schon der Weg von der Haustür bis zu einer Haltestelle kann beschwerlich sein.
  • Linienbusse sind groß. Viele innerörtliche Straßen sind so schmal, dass Linienbusse dort nicht fahren können.

Es gibt eine Lösung für all diese Punkte.

Mobilität kann so gestaltet werden, dass mehrere Fahrwünsche einzelner Bürger sinnvoll zu einer Fahrtroute zusammengefügt werden, mit einer angemessenen Fahrzeit und einem angemessenen Fahrpreis. Die Lösung könnte z.B. ein sogenanntes Anruf-Sammel-Taxi sein.

Hierbei kann jeder Bürger bei der Telefonzentrale des Anruf-Sammel-Taxi anrufen. Dort teilt der Bürger seinen Abfahrtsort, sein innerstätisches Ziel und die gewünschte Ankunftszeit mit. In der

Telefonzentrale gehen zu einer Abfahrtzeit meist mehrere Fahrwünsche ein, die nun zu einer Sammel-Fahrt zusammengefasst werden.

Ein Anruf-Sammel-Taxi gab es in Rödermark bereits von 1996 bis 2003. Im Stadtgebiet gab es viele  Haltestellen, an denen Fahrgäste nach Anmeldung einsteigen konnten. Dieses verkehrte werktags von 5:40 Uhr bis 22:40 Uhr.

Ein derartiges System ist deutlich günstiger als ein Stadtbuss und kann viel flexibler auf Fahrwünsche eingehen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Stadt die Wiedereinführung eines solchen oder eines ähnliches Systems überprüft. In diesem Zusammenhang sind Gespräche mit der KVG Offenbach und dem Regierungspräsidium Darmstadt sinnvoll. Rechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Zus