Für Rödermark

Das will ich anpacken, gemeinsam mit allen!

Anpacken für ein lebenswertes Rödermark.

Eine soziale Stadtgesellschaft muss alle Generationen einbinden. Unseren Kindern und Jugendlichen müssen wir gleiche Chancen für ihre Bildung bieten. Öffentlich geförderter Wohnraum muss geschaffen werden. Kultur und Sport müssen Möglichkeiten zur Begegnung bieten.

Das Ehrenamt muss die höchste Wertschätzung erfahren und weiter gestärkt werden. Vereine, Selbsthilfegruppen, Verbände, Quartiersgruppen, freies Bürgerengagement machen eine Stadt erst lebens- und liebenswert. Für all diese Initiativen möchte ich Partner und Förderer sein.

Um altersgerecht in Rödermark leben zu können, setze ich mich für die Ausweitung entsprechender Wohnkonzepte ein. Wichtig ist, dass verschiedene Wohnformen angeboten werden. Auch Jugendliche brauchen Räume, um sich treffen zu können. Ziel ist es, ein zentral gelegenes Jugendhaus für alle Jugendlichen in unserer Stadt zu realisieren. Bei der Betreuung von Kindern möchte ich den bedarfsgerechten Ausbau der Betreuungsplätze fortsetzen. Es darf keine Warteliste im Kindergarten, im U3-Bereich sowie der Schulkindbetreuung geben.

Der Schulstandort Rödermark ist bei wachsenden Schülerzahlen auszubauen! Ich setzte mich für den Bau eines Gymnasiums in Rödermark ein. Es gibt in diesem Zusammenhang Möglichkeiten die bestehenden sehr guten Angebote an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule und der Berufsakademie Rhein-Main in die Konzeption des Gymnasiums einzubeziehen. Bildungsvielfalt ist ein wichtiger Standortfaktor für unsere Stadt.

Anpacken für eine starke Wirtschaft.

Neben Heimat und Familie sind Arbeit und Beruf wichtige Bestandteile unseres Lebens. Gut ist es, wenn Leben und Arbeiten im Einklang stehen. Voraussetzung dafür ist eine gute Wirtschaft vor Ort. Starke Unternehmen schaffen Wohlstand und bieten Arbeit. Deshalb setze ich mich für unsere Unternehmen vor Ort ein.

Das bedeutet für mich: Wirtschaftsförderung ist Chefsache. Die Stabstelle Wirtschaftsförderung soll weiterhin beim Bürgermeister angesiedelt sein. Qualität vor Quantität. Das gilt auch bei der Ansiedlung von neuen Gewerbebetrieben. Lager oder Logistikzentren, die nur große Flächen in Anspruch nehmen, ohne Arbeitsplätze oder Fortentwicklung zu bieten, möchte ich nicht.

Für erfolgreiche Unternehmen müssen wir hingegen Platz schaffen, damit sie sich in Rödermark entwickeln können. Deshalb benötigen wir maßvoll zusätzliche Gewerbeflächen und Wohnraum.

Die vorgesehenen Gewerbegebiete am Hainchesbuckel und an der Kapellenstraße sind deshalb zu entwickeln. Auch Gewerbegebiete müssen mit den neuen Anforderungen mithalten. Damit unsere Gewerbeflächen zukünftig attraktiv bleiben, müssen wir auch hier anpacken. Es ist besser bestehende Gewerbeflächen fit zu machen, anstatt neue auszuweisen. Zusammen mit den Eigentümern sind für brachliegende Flächen in den Gewerbegebieten Revitalisierungskonzepte zu erarbeiten. Dies gilt auch für den Gewerbepark, der eine neue Konzeption erhalten muss.

Das angestrebte Ziel muss die vollständige Breitbandversorgung durch Glasfaser überall in Rödermark sein.

Anpacken für eine Stadtentwicklung mit Maß.

Unsere Stadt wächst und damit wird auch der Wohnraum knapp. Ich möchte Wege nutzen, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und unsere Stadt attraktiv und lebendig zu erhalten.

Wohneigentum darf nicht zum Luxus Weniger werden. Die klassischen „Häuslebauer“ sollen in Rödermark die Chance haben, für sich und ihre Familien die eigenen vier Wände zu schaffen. Dazu gehört die Unterstützung von Programmen zur Förderung von Wohneigentum für junge Familien. Großen Wert lege ich auch auf die Schaffung von neuem und sozial gefördertem Wohnraum.

Um den Haus- und Wohnungsbau zu steuern, wollen wir deshalb Förderprogramme nutzen. Ich setze mich auch für die Verwirklichung von kombinierten Projekten ein, die Einzelhandel, Wohnungsbau und soziale Einrichtungen beinhalten.

Rödermark wird dabei eine Stadt mit einer Grünen Mitte bleiben. Gemeinsam mit Ihnen will ich diese Grüne Mitte aktiv gestalten. Lassen Sie uns dort einen Platz zur Begegnung und zur Freizeitgestaltung schaffen. Die Renaturierung der Rodau wird fortgesetzt. Damit verbindet sich auch der Schutz und die nachhaltige Nutzung unseres Waldes. Sie ist nicht nur Naherholungsraum für alle, sondern auch ökologisch für unsere Stadt von großer Bedeutung.

Wir haben die Natur vor der Tür, die andere am Wochenende mühsam suchen müssen. Diese Stärke will ich fördern und schützen.

Anpacken für attraktive und lebendige Ortskerne.

Unsere Stadt hat viele schöne Plätze. Ich möchte sie so gestalten, dass sie noch anziehender werden. Denn da, wo Menschen sich gerne treffen, sich austauschen und Gemeinschaft erfahren, da ist unsere Stadt lebendig. Deshalb möchte ich die Ortskerne unserer Stadt stärken.

Die Fördermittel des Landesprogrammes „Stadtumbau“ sollen zur Belebung und Gestaltung des Ortskernes von Ober-Roden eingesetzt werden. Zusammen mit den Bürgern, Grundstückseigentümern und Geschäftsleuten sowie der Politik werde ich diejenigen Maßnahmen erarbeiten und umsetzen, die dafür notwendig sind. Das ist aber nur ein Teil der Entwicklung unserer Stadt. Gleichzeitig werde ich folgende Themen konsequent angehen:

Auch für den Ortskern von Urberach ist ein entsprechender Maßnahmenkatalog in Zusammenarbeit mit den Bürgern zu entwickeln und ein vergleichbares Förderprogramm zu realisieren. Zur Verminderung des Durchgangsverkehrs ist die Ortsdurchfahrt in Urberach umzugestalten. Der Durchgangsverkehr soll Urberach weiträumig umfahren. Eine ortsnahe Umfahrung für Urberach kommt nicht in Betracht. Der Durchgangsverkehr soll auch durch innerörtliche, verkehrsberuhigende Maßnahmen ferngehalten werden.

Zu einem funktionierenden Ortskern gehören Handel, Geschäfte und Dienstleistungen sowie Kulturangebote. Die Wirtschaftsförderung soll deshalb ein aktives Ortskernmarketing betreiben. Für einzelne Immobilien und leerstehende Geschäfte sind zusammen mit den Eigentümern Aktivierungskonzepte zu entwickeln.

Anpacken für Verkehr und Sicherheit.

Jeder Mensch braucht Sicherheit. Wenn es darauf ankommt, helfen unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern - nicht nur im Brandfall. Diesen Einsatz kann man nicht oft genug würdigen.

Die Stadt muss den Ehrenamtlichen für ihr Engagement gute Bedingungen schaffen. Deswegen setze ich mich dafür ein, auf dem Gelände in der Kapellenstraße ein Gefahrenabwehrzentrum einzurichten. Hier sollen aber neben der Feuerwehr auch das Ordnungsamt und die Polizei mit einem Bereitschaftsraum angesiedelt werden. Es gilt Präsenz zu zeigen, die Kräfte zu bündeln und nah am Bürger zu sein. Ich habe mich bereits für mehr Kräfte im Ordnungsbereich eingesetzt. Diese Stärkung unserer Sicherheit wird ergänzt durch weitere Maßnahmen wie etwa den freiwilligen Polizeidienst.

Mobilität ist die Grundlage für ein lebendiges Stadtleben - gerade in Rödermark mit seinen verschiedenen Stadtteilen. Unsere Stadt hat derzeit aber keine innerörtliche Verkehrsanbindung. Deshalb mache ich mich für
die Wiedereinführung des Anruf-Sammel-Taxis stark. So können alle Fahrgäste bequem und sicher zum Zielort gebracht werden.